lør, 11. aug 2012, 07:30
KIEL. Der Kirchenkreis Dithmarschen hat jetzt eine Machbarkeitsstudie zur künftigen Nutzung der Neulandhalle in Dieksanderkoog (Kreis Dithmarschen) an Kulturministerin Spoorendonk (SSW) übergeben. In dem vom Institut für Zeit- und Regional-geschichte der Universität Flensburg (IZRG) erarbeiteten Papier geht es um die zukünftige Verwendung des nationalsozialistisch belasteten Gebäudes als historischer Lernort.
»Die Neulandhalle ist ein schwieriges Erbe der NS-Zeit, und ich weiß zu würdigen, dass der Kirchenkreis Dithmarschen entschieden ihrer möglichen Nutzung als Pilgerstätte der rechten Szene entgegenwirkt«, sagte die Ministerin Anke Spoorendonk.
Im Juni 2011 hatte sich der Landtag mit dem Thema beschäftigt. Fraktionsübergreifend war damals Konsens, dass die Neulandhalle künftig ein Ort der Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus sein solle.
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